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Am »Rheinkilometer 614« – in den Steillagen von Leutesdorf am Mittelrhein – gibt es das Weingut Sturm nunmehr im neunten Jahr. Anfangs ein Geheimtipp, haben wir inzwischen unseren Platz hier am nördlichen Mittelrhein erobert.

Davon künden auch zahlreiche, sehr erfreuliche Bewertungen unseres aktuellen Sortiments aus dem In- und Ausland. Der »Gault&Millau« 2020 legt sogar noch eins drauf und hebt seine Gesamtbewertung um eine halbe Stufe nach oben. Im »Vinum« Weinguide 2020 sieht man uns weiterhin unter den Top-8-Betrieben des gesamten Mittelrheins zwischen Bonn und Bacharach. Besonders gefreut hat uns diesmal das ausdrückliche Lob der »Vinum«-Verkoster auf unsere roten Pinots Noirs. Diese Weine zeigten, »dass der Mittelrhein nicht nur weiß kann«. Unsere feinherbe Riesling Spätlese »Ohm Johann« 2018 landete auf der Liste der 10 Spitzenweine vom Mittelrhein. Fazit der Jury: Hier »lohnt es sich zu verkosten.« Und auch beim internationalen Biowein-Preis »Challenge Millésime Bio 2020« im französischen Montpellier holte »Ohm Johann« eine Silbermedaille.

Na dann, worauf warten? Fordern Sie gern unsere Weinliste an.

Am Start (v. links): Johannes, Martin, Heike und Jakob Sturm

Der Start wäre schon mal geglückt. Vier mal Sturm, im neunten Jahr in Leutesdorf:  (von links) Johannes, Martin, Heike und Jakob.

 

Die aktuellen Bewertungen

»Hervorragend gelungen«, schreibt die Jury des Gault & Millau 2020 über das aktuelle Sortiment, sei insbesondere das »Herausarbeiten des Terroirs«. In der Tat: Unser größtes Kapital sind die nur mühsam zu bewirtschaftenden Steillagen, um die sich hier alles dreht. Da tut es gut zu lesen, dass das Ringen und Streben, dieses reiche Terroir einer einzigartigen Kulturlandschaft in einem Glas Riesling abzubilden – und viele kleine Parzellen separat zu ernten und auszubauen, erkannt und gewürdigt wird.

Der »Vinum« Weinguide 2020 beschäftigt sich zunächst ausführlicher mit den Rotweinen. Wir waren ja immer schon der Meinung, dass der nördliche Mittelrhein dasselbe Potenzial für hochwertige Pinots Noirs hat wie die nur wenige Kilometer entfernte Ahr. Das wurde nun bestätigt: »Feine Beerenaromatik«, »seidige Tannine« und »Pinot-typische Finesse« hat die Jury in unseren Roten entdeckt. Und die »tiefgründigen, erdigen und würzigen Komponenten« unseres roten Flaggschiffs Pinot Noir RESERVE 2016 trocken mit mit einem »sehr gut!« bedacht. Aber auch die Rieslinge von trocken bis feinherb und restsüß erzielten durch die Bank äußerst erfreuliche Noten.

Von einer »großen Überraschung« sprach der niederländische Weinjournalist und ehemals langjährige Gault&Millau-NL-Herausgeber Jan van Lissum nach seinem Besuch im Sommer 2019 bei uns in Leutesdorf. Gemeinsam mit vier niederländischen Kolleginnen und Kollegen hatte er sich auf den Weg an die Ahr und den Mittelrhein gemacht. Besonders beeindruckt waren die Fachleute von der Frische und Langlebigkeit unserer trockenen Riesling Spätlese aus der Top-Parzelle »Steinbruch«, die wir in einer Vertikalprobe vom ersten Jahrgang 2011 bis ins aktuelle Jahr 2018 gemeinsam verkosteten. Aber auch die roten Pinots Noirs kamen bestens an. Besonders erfreulich: Unsere Benotung durch Jan van Lissum steht seinem Urteil über die Weine von ebenfalls besuchten, berühmten Kollegen in nichts nach. Den gesamten Artikel lesen Sie hier.

Die vielleicht schönste, auf jeden Fall weinappetitanregendste Rezension der zurückliegenden Saison hat die Kritikerin des »Bonner Generalanzeigers« verfasst. Sie probierte unseren Riesling Spätlese feinherb »Ohm Johann« 2018: »Obwohl er vom Mittelrhein und nicht von der Mosel stammt«, schreibt Master of Wine Caro Maurer, führe dieser Tropfen »seine feinherbe Stilistik ganz wunderbar vor. Der Wein fließt cremig glatt, linear und ganz stringent dahin, klar und kühl in seiner Anmutung – eben ganz feinherb.« Das lassen wir jetzt mal so stehen.

Weitere Rückmeldungen auf unsere Weine

  • Gute Noten gab es bei der großen Mittelrhein-Verkostung des Genuss-Magazins »Falstaff« (Ausgabe Juni 2017): Unser trockener 2015er Riesling Kabinett „Steinbruch” sowie die feinherbe 2015er Spätlese „Ohm Johann” erhielten 88 von 100 Punkten. Der fruchtsüße 2016er Riesling Kabinett „Steinbruch” ging gar mit 90 von 100 Punkten durch die Ziellinie.
  • Auf der Bestenliste Schaumwein des Blogs »Originalverkorkt« sind wir ebenfalls vertreten. „Ich war begeistert. Unbedingte Riesling-Sekt-Empfehlung” (ausführlich dazu hier).
  • Der »Mittelrhein-Weinführer« lobt unsere Weine als „bemerkenswert reintönig, reif und von schlanker Statur. Martin Sturm demonstriert abermals, welches mineralische Potential in den Leutesdorfer Böden schlummert” (mehr dazu hier).
  • „Sturms Weine”, urteilte die »Rhein-Zeitung«, „zeigen einen eigenen Charakter. Schlank und betont mineralisch, erzählen sie viel über die Böden, von denen sie stammen.”  Das gesamte Porträt – mit Wein-Beschreibungen – finden Sie hier.

 

Schauen, wo der Wein wächst:    Einen besonders stimmungsvollen Eindruck von der Traubenlese in unseren Leutesdorfer Steillagen und den Erfahrungen einer Gruppe von Hobby-Winzern, die wir ebenfalls betreuen, hat die freie Journalistin Andrea Mertes und die Fotografin Ulrike Frömel für das Magazin »Freundin« eingefangen. Lernen Sie die Weinbergslagen kennen – und Menschen, die der Wein hier bewegt.

Wissen, wie der Wein wächst:   Kennenlernen können Sie uns auch bei »Winzer für ein Jahr«, einem Kurs für Wein-Nasen und Menschen, die dem Geschehen in Wingert und Weinkeller auf den Grund gehen möchten. Nicht zuletzt, sind die Kurse ein beliebtes Geschenk zum Geburtstag, zu Weihnachten oder anderen Anlässen. In Kooperation mit der VHS Neuwied bieten wir »Winzer für ein Jahr« auch für das kommende Jahr an. Im März 2021 soll es losgehen. Mehr dazu hier.